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Pflüge gebraucht

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€ 15.900,- (€ 18.921,- Bruttopreis)
BJ  2011
D-50126 Bergheim
Gebraucht
€ 7.900,- (€ 9.401,- Bruttopreis)
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D-09232 Hartmannsdorf
Gebraucht
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Gebraucht, Arbeitsbreite: 2.500 mm
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€ 24.900,- (€ 29.631,- Bruttopreis)
BJ  2019
D-49326 Melle
Gebraucht
€ 12.900,- (€ 15.351,- Bruttopreis)
BJ  2017
D-48480 Spelle
Gebraucht, Arbeitsbreite: 250 mm
€ 145,- (€ 173,- Bruttopreis)
D-32108 Bad Salzuflen-Retzen
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BJ  2014
D-32108 Bad Salzuflen-Retzen
Gebraucht, Beleuchtungseinrichtung
€ 366,- (€ 436,- Bruttopreis)
D-32108 Bad Salzuflen-Retzen
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    Warum pflügt der Mensch den Acker?

    Der Pflug ist ein traditionsreiches Gerät, das der Mensch seit prähistorischer Zeit zur Lockerung und zum Wenden der Ackerkrume einsetzt.

    Er bezweckt damit im Allgemeinen eine Lockerung der Bodenstruktur, um Sauerstoffeintrag im Ackerboden, Zersetzung von organischen Bestandteilen des Ackers und die Schaffung von wasserspeichernden Bodenanteilen zu befördern. Gleichzeitig soll die parallele Anordnung der Ackerfurchen, quer zu Hängen, die Bodenerosion durch Hangabspülung verhindern helfen. Der Zeitraum des Pflügens ist üblicherweise stets der Herbst. Im Anschluß an das Pflügen ist die landwirtschaftliche Arbeit des Eggens erforderlich, um die beim Pflügen entstandenen groben Schollen zu glätten und das Saatbett zu bereiten.

    Die Geschichte des wichtigsten Ackergerätes

    Vermutlich löste der Pflug bereits in prähistorischer Zeit die bis dahin verwendeten Grabstöcke oder Pflanzstöcke sowie Hacken und Spaten ab. Es ist davon auszugehen, dass die ersten Pflüge der Menschheitsgeschichte, die in Mesopotamien, Ägypten und Indien entwickelt wurden, Ritzpflüge ohne Räder und Streichbett waren, die wahrscheinlich von Menschen gezogen wurden. Bereits um 3000 vor Christus sind Bronzepflüge in Assyrien nachweisbar, ab 2300 vor Christus bereits eiserne Pflüge. In Europa existierten erste hölzerne Hakenpflüge seit der Mitte des 5. Jahrhunderts nach Christus. Nun zogen Rinder oder Ochsen den Pflug, im Orient Kamele, Esel oder auch Maultiere. Die römische Antike kannte bereits den Räderpflug mit breiter Pflugschar, der dem Wenden des Ackerbodens diente. Im Mittelalter wurde der Kehrpflug mit Streichbrett geläufig. Nun wurde bereits dasjenige Zugtier mit der größten bekannten Zugleistung angespannt: das Pferd. Im 19. Jahrhundert wurden steilwendende stählerne Sturzpflüge konstruiert. Der Amerikaner John Deere erfand seinerzeit einen selbstreinigenden stählernen Sturzpflug.

    Die Mechanisierung begann

    Die von den verschiedenen Zugtieren gezogenen Pflugarten, nämlich der Schwingpflug, der Stelzpflug, der Karrenpflug und der Rahmenpflug, wurden etwa ab dem Jahr 1850 durch die Dampfpflüge ersetzt, was das Zeitalter der Vollmechanisierung in der Landwirtschaft einläutete. Neben dem Dampfpflug, der an Seilwinden zwischen zwei links und rechts des Feldes parallel und gleich schnell entlang fahrenden sogenannten Lokomobilen hin und her gezogen wurde, kamen nun auch diejenigen Pflüge in Gebrauch, die durch Traktoren geschleppt wurden. Einscharige Pflüge wurden dabei mit dem Anwachsen des Leistungsvermögens der sie ziehenden Traktoren und Schlepper schrittweise durch die mehrscharigen Variopflüge abgelöst und ersetzt. Hersteller moderner Pflüge sind heute unter anderem Pöttinger Landtechnik und Vogel & Noot Landmaschinen. Auch pferdegezogene Pflüge werden noch vereinzelt hergestellt, so durch die Firma Rudolph Sack. In Ländern wie Indien spielt der Tierpflug bis heute immer noch eine bedeutende Rolle.

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